EEG-Neurofeedback bei Schlafstörungen – Schlaftraining für das Gehirn

Wie funktioniert das?

  • Elektroden messen die Gehirnwellen (z. B. Alpha, Beta, SMR)
  • Die Aktivität wird in Echtzeit sichtbar gemacht – z. B. über ein Spiel oder eine Animation
  • Die Person lernt, bestimmte Wellenmuster zu fördern, die mit Entspannung und Schlaf verbunden sind

Typische Ziele bei Schlafstörungen

  • SMR (12–15 Hz) erhöhen: Fördert motorische Ruhe und Schlafspindeln
  • High-Beta reduzieren: Verringert Grübeln und innere Unruhe
  • Theta regulieren: Unterstützt Übergang in den Schlaf |

Was sagen Studien?

  • SMR-Training verbessert Schlafqualität und Einschlafzeit
  • Neurofeedback kann Schlafspindeln fördern – wichtig für Tiefschlaf und Gedächtnis
  • Erste Effekte zeigen sich oft schon nach 6–10 Sitzungen, empfohlen sind 10–20 Einheiten

Vorteile

  • Nicht-invasiv und medikamentenfrei
  • Fördert Selbstregulation und Entspannung
  • Kombinierbar mit anderen Therapieformen (z. B. Verhaltenstherapie, Achtsamkeit)