Grundprinzipien der systemischen Hypnotherapie
- Trance als Zugang zum Unbewussten: Hypnotische Zustände ermöglichen den Zugang zu inneren Bildern, Emotionen und Ressourcen.
- Systemisches Denken: Symptome werden nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil eines größeren Zusammenhangs – Familie, Arbeit, soziale Rollen.
- Lösungsfokussierung: Statt sich auf Probleme zu fixieren, wird die Aufmerksamkeit auf vorhandene Kompetenzen und Entwicklungsmöglichkeiten gelenkt.
- Arbeit mit inneren Anteilen: Symptome können als Ausdruck bestimmter Ego-States oder innerer Stimmen verstanden und integriert werden.
Anwendung in der Psychosomatik
Besonders hilfreich bei:
- chronischen Schmerzen ohne klare organische Ursache
- Reizdarmsyndrom, Migräne, Tinnitus
- Herz-Kreislauf-Beschwerden mit emotionaler Komponente
- Erschöpfung, Schlafstörungen, psychosomatischer Schwindel
- Trauma-bedingten körperlichen Reaktionen
Die Methode hilft, unwillkürliche Prozesse wie Herzklopfen, Schwitzen oder Muskelverspannungen neu zu regulieren, indem sie die Beziehung zu diesen Symptomen verändert.
Therapeutische Techniken
- Hypnotische Imaginationen zur Aktivierung von Selbstheilungskräften
- Arbeit mit inneren Bildern und Symbolen