Ego-State-Therapie bei Schlafstörungen – Wenn innere Anteile den Schlaf beeinflussen

Wie erklärt die Ego-State-Therapie Schlafstörungen?

  • Schlafprobleme entstehen häufig durch innere Konflikte oder nicht integrierte Persönlichkeitsanteile
  • Ein „wachsamer“ oder „überforderter“ Ego-State kann nachts aktiv bleiben, um Sicherheit zu gewährleisten
  • Traumatisierte oder ängstliche Anteile können den Körper in Alarmbereitschaft halten – selbst wenn äußerlich Ruhe herrscht

Therapeutische Ansätze

  • Kontaktaufnahme mit dem aktiven Anteil: z. B. durch Imagination oder innere Dialoge („Wer hält dich wach?“)
  • Ressourcenarbeit: Aktivierung beruhigender, schützender Ego-States, die Vertrauen und Entspannung fördern
  • Integration abgespaltener Anteile: z. B. durch das SARI-Modell (Safety, Accessing, Resolving, Integration)

Ziel der Therapie

  • Die inneren Anteile in ein „Team“ verwandeln, das gemeinsam für Ruhe und Sicherheit sorgt
  • Den nächtlichen Alarmzustand durch innere Kooperation ersetzen
  • Selbstregulation und Vertrauen in den eigenen Körper stärken